Ausflug zum Fernstein- und Sameranger See Juli 2007
Da wir ja irgendwie anders sind als der Rest der Welt, stand auch dieser Ausflug wieder einmal ganz unter dem Stern der
Kurzentschlossenheit und Spontanität.
Es wäre ja nicht so, dass der ein oder andere BD-ler nicht schon öfters in dieser Location zu Gast gewesen wäre, nein, nein. Auf unserer Homepage wurde ja schon vor längerer Zeit darüber berichtet was dort Sache ist, aber irgendwie sprang der Funke nie richtig über, bis zu jenem Tag als es unserem Mr. Ramazotti wie Schuppen aus den Haaren fiel und locker in die Runde schrie: lasst uns doch mal zum Fernstein fahren !!!!!!!!!!!!!
Mr. Ramazotti funkte also die, die nicht ins Zodiak kommt, an und ließ sich von ihr die Internet Adresse vom Hotel geben um mal die Preise zu checken. Kurze Zeit darauf, die selben zwei wieder am telefonieren: "Pahhh, da kostet mich ja das Wochenende über 5oo,- Euro für uns vier, aber geil wärs schon da. "Ja, hast überhaupt mal nachgefragt ob noch was frei ist? "Na, aber mach ich gleich mal." Prommt war auch tatsächlich was frei, da eine größere Gruppe kurzfristig abgesagt hatte. Und so ging die Telefoniererei schon wieder los (man arbeitet ja sonst nichts)."Also, es wär genügend frei hat der zu mir gesagt, wir könnten schon kommen. Ich frag mal wer von unseren Burschen noch mit dabei wäre, vielleicht geht ja was zamm!"
In der Zwischenzeit telefonierte "die nicht ins Zodiak kommt" mit dem, der im Hotel das Sagen hat und siehe da, schon ging der Wochenend-Preis auf ein erschwingliches Budget nach unten (auf Grund der vielen Übernachtungen von der "die nicht ins Zodiak kommt" und dem "mit der langen Lanze", Sir Lancelot).
Also telefonierte wieder mal jeder mit jedem und das Ende war, dass nur noch Lord Helmchen mit seiner Gundinella sich die Ehre gaben, um sich dem wilden und hemmungslosem Treiben auf dem Schlosse mit hin zu geben.
So fuhren die drei Clans am Freitag Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein los und kamen fast gleichzeitig am Hotel Schloß Fernsteinsee an, gerade rechtzeitig um das zwar reichhaltige, aber leider nicht mehr ganz so schmackhafte, 5-Gänge-Menü einzunehmen. Völlig vollgefressen war nur noch ein Abendspaziergang zu den beiden Seen drin, um vor Ort die morgigen Tauchgänge zu besprechen. Danach ging's zurück in die Gemächer.
Ein neuer Tag brach an und alle sahen sich am reichhaltigen Frühstücks-Buffet wieder. Nur Mr.Ramazotti machte einen etwas angeschlagenen Eindruck, was uns dazu bewegte ihn zu fragen, ob's am, wie wir ja alle wissen, am morgendlichen „hüpf in die Büsch, in die gehölzernen" lag, oder ob's einfach noch zu früh für ihn war (um 9.30 Uhr). Aber es lag an keinem von beiden, sondern einfach nur am nicht-schlafen-können.
Frisch gestärkt und voller Tatendrang machten wir uns zum Sameranger See auf, um nach langer, langer, langer Zeit mal wieder richtige Sichtweite genießen zu können. Nach 45 Minuten Tauchen in diesem einzigartigen klaren Bergquellsee gönnten wir uns eine kleine Pause, um wenig später zum Fernsteinsee vor zu fahren, um dort gleich wieder auf den Boden der gewohnten Sichtweiten zurück geholt zu werden. Mit 3–4 Meter Sicht war es mehr als Bescheiden und erst recht für diesen See, der sonst mindestens 2o Meter Sicht aufweisen kann. Und so dauerte auch der Tauchgang dort nicht gerade lang. Voll deprimiert war's das mit der Taucherei für diesen Tag, so dass sich Lord Helmchen und Mr. Ramazotti mit Gefolge auf machte um die nahe Sommer-Rodelbahn zu testen. Sir Lancelot und die, die nicht ins Zodiac kommt, gönnten sich mit ihrem Gefolge eine, besser gesagt 4 Bootsfahrten mit dem Tretboot rund und quer durch den Fernsteinsee, um am Abend dann völlig fertig beim Essen vom geplanten Nacht-Tauchgang zu träumen, der aber auf Grund eines Gewitters und das sich ewig hinziehendem Abendmahls zerschlug. Um aber noch ein wenig Heldentum dranzuhängen, sollte man vielleicht erwähnen dass die BD-ler die einzigen waren, die trotz des Gewitters draußen sitzen blieben, während der Pöbel das Weite suchte.
Am nächsten morgen beim Frühstück war Mr. Ramazotti wieder etwas angefressen zu Tisch, weil wieder "im gehölzernen" nichts ging. Aber nach ein paar Späßle auf seine Kosten, konnte selbst er nicht mehr Ernst bleiben und strahlte wieder über's ganze Gesicht, so dass einem letzten Tauchgang im Fernsteinsee am Einstieg 1 nichts mehr im Wege stand. Hier war die Sicht zwar ein klein wenig besser, aber dafür ist in diesem Teil des Sees schon gleich überhaupt nichts drin was sich lohnen würde anzuschauen (Anmerkung der Redaktion: stimmt nicht ganz; es gibt eine Madonna-Statue beim Einstieg 1). So ging's Mittag noch mal zum Schnitzelessen ins Hotel hinauf, bevor wir alle wieder unseren Heimweg antraten.
Fazit: So ein Wochenende am Fernstein hat schon was, wenn alles passt. Leider lässt die Küche dort etwas nach, denn dieses
5-Gänge-Abendmenü haben wir wirklich, bei weitem, besser in Erinnerung. Die Zimmer und das Personal sind in Ordnung, da kann man nichts sagen und für die Sichtweiten im Fernsteinsee kann keiner was.
Da ist man nur selber schuld wenn man 4o Meter Sichtweite nebenan hat, aber nicht mehr rein gehen möchte.... Trotzdem war's wieder ein schönes Zusammensein mit vielen strapazierten Lachmuskeln, so
dass der nächste BD-Ausflug ein absolutes "MUSS" ist, egal wo es uns wieder hinverschlägt.
Sir Lancelot
Alle Fotos sind Eigentum von Andrea, Gundi, Robert, Helmi und Marco. Jeder Download ist nur mit
Genehmigung zulässig!!! (Haftung für Fotos und Inhalt durch den jeweiligen Fotografen oder Verfasser!)
